Keynote-Speaker Dikomm

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Peter Adelskamp
Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Essen


Digitalisierung gestalten


Auch wenn sich die Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens immer schneller entwickelt, geschieht sie nicht von selbst. Es erfordert immer interessierte Menschen auf der Angebots- und auf der Nachfrageseite, um digitale Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu etablieren. Für Kommunalverwaltungen gilt dies sowohl in ihrer Beziehung zu den Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen, aber auch zu den eigenen Beschäftigten. Dabei geht es schon längst nicht mehr um die Installation von Software, sondern um Veränderungsprozesse in dem Konzern Stadt, die ebenenübergreifend geschehen und gestaltet werden müssen. Der Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Essen, Peter Adelskamp, berichtet in seiner Eröffnungsansprache über die Gestaltung der Digitalisierung in der Ruhrgebietsmetropole.

Der Leitende städtische Verwaltungsdirektor und Diplom-Verwaltungswirt (FH) begann seinen beruflichen Werdegang 1985 bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. Er leitete viele Jahre die Abteilung Organisation und IT und war stellvertretender Leiter des Hauptamtes. Im Mai 2017 wurde er der erste Chief Digital Officer (CDO) der Landeshauptstadt. Seine Themenschwerpunkte waren die Digitale Strategie, E-Government, Breitbandausbau und Smart City.

Im Januar 2019 wechselte er als Chief Digital Officer zu der Stadt Essen und ist dort für die Digitale Agenda und gesamtstädtische Digitalisierungsprojekte der Verwaltung verantwortlich. Hierzu gehört auch die Schaffung der digitalen Rahmenbedingungen für ein neues BürgerRatHaus, das unter aktuellen und innovativen New Work-Gesichtspunkten konzipiert wird.
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Michael Krtsch
Leiter Wirtschaftsförderung der Kreisstadt Dietzenbach


Wirtschaftsförderung als Zukunftsentwicklung
Digitalisierung.Flächenentwicklung.Arbeitsplätze

Die Gewerbegebiete in Dietzenbach sind flächendeckend mit einem Gigabit- fähigem Glasfasernetz ausgebaut. Die Innenstadt von Dietzenbach bietet kostenloses W-LAN. Die Arbeitsplätze sind in den vergangenen 10 Jahren stetig angestiegen und Dietzenbach ist der Arbeitsplatzmotor für die Region. In unmittelbarer Nähe zu Flughafen Frankfurt und der Stadt Frankfurt gilt es, die „richtige Positionierung“ zu finden, um im Standortwettbewerb eine führende Rolle zu spielen. Schafft die Digitalisierung Arbeitsplätze? Wie wichtig ist eine kooperative Zusammenarbeit von Städten, um erfolgreicher zu sein? Ist das „Ich“ erfolgreicher als das „Wir“?

Fragen, die sicherlich unterschiedlich beantwortet werden können. Wichtig ist es aber, ins Gespräch zu kommen und den Austausch über die Herausforderungen einer modernen und zeitgemäßen Wirtschaftsförderung zu suchen. Lassen Sie uns gemeinsam darüber diskutieren und Lösungen finden, die uns stärken.

Michael Krtsch war 12 Jahre bei der Fraport AG tätig und danach in verschiedenen Leitungspositionen im Bereich Immobilienwirtschaft, Stadtmarketing, Tourismus und Wirtschaftsförderung. Seit 2011 ist er in der Kreisstadt Dietzenbach für die Wirtschaftsförderung verantwortlich. Die Zusammenarbeit mit Akteuren aus verschiedenen Branchen, das Zusammenführen unterschiedlicher Gruppen, sowie die Entwicklung und Umsetzung kooperativer Projekte bilden seinen beruflichen Schwerpunkt. „Die Stadt der Zukunft ist die Region“; diese „These“ treibt Michael Krtsch an und motiviert Ihn bei der täglichen Arbeit und dem Spagat zwischen wirtschaftlichen Erfolg vor Ort in der eigenen Stadt und der zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain